Sechster Gießener Kongress



6. Gießener Kongress

Sterben im Krankenhaus und stationären Pflegeeinrichtungen


am 1. Dezember 2018 in Gießen

Ort: Aula der Justus-Liebig-Universität
Ludwigstraße 23
35390 Gießen

TransMit-Zentrum Logo
Die berufliche Ausbildung und Personalentwicklung der Mitarbeiter, die Sterbende begleiten, stehen im Fokus des 6. Gießener Kongresses.
Nicht nur in unseren Studien konnten wir immer wieder aufzeigen, von welch hervorragender Bedeutung eine möglichst früh aufgenommene und am Berufsalltag orientierte Ausbildung zur Arbeit mit sterbenden Menschen ist. Anlässlich des Kongresses sollen die genaueren Ausbildungsinhalte und deren Wirkweisen so beschrieben werden, dass deutlich wird, welche Konsequenzen sich hieraus für die Ausbildungsgestaltung ergeben.

Zugleich ist eine gute Ausbildung notwendig, allein indes nicht hinreichend. Und so richtet sich die Aufmerksamkeit des Kongresses auf die fachliche und soziale Sozialisation der Mitarbeiter, die in der Betreuung Sterbender arbeiten. Durch welche Personalplanung und Entwicklung ist es möglich eine gelungene Kultur und vor allem auch Praxis zugunsten der Betreuung Sterbender entstehen zu lassen? Die organisatorische Antwort der Trägergesellschaften von Krankenhäusern und Pflegeheimen muss hier lauten, dass eine in diesem Sinn zielführende Personalentwicklung zu gestalten ist.

So ist es wesentliches Ziel des 6. Kongresses Befunde, Erfahrungen und vor allem auch Lösungen vorzustellen wie dies alles in schwierigen Zeiten allein schon in der Personalgewinnung gelingen kann. Hierfür sollen praxisnahe Empfehlungen sowohl für die Ausbildungsgestaltung als auch Personalentwicklung dienen. Als Grundlage hierfür dienen nicht nur die empirische Studie des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung aus Gießen, sondern insbesondere auch die Vorträge der verschiedenen eingeladenen Referenten und Experten.


Inhalte

  1. Inwieweit sind die Helfer bereits vor deren Ausbildung geprägt bzw. was bringen die Berufsanfänger mit
  2. Wann und in welcher Form sollte die Ausbildung das Thema erarbeiten
  3. Wie ist das Ausbildungscurriculum gestaltet und wie wird dieses praktisch durchgeführt (Ist-Soll-Vergleich)
  4. Was kann und sollte der Auszubildende / Student selber aktiv einbringen
  5. Inhalte und Struktur von Weiter- und Fortbildungen
  6. Werte- und Zielvermittlung als organisatorische Aufgabe
  7. Bewertung und Vermittlung spezifischer sozialer Kompetenzen als Gegenstand der Personalplanung
  8. Verfahren der Personalentwicklung

Ziele und Nutzen

  • Standort- und Zielbestimmung eigene Arbeit, des eigenen Teams bzw. Einrichtung
  • Informationen zur Ausbildungsgestaltung für Ausbilder, Praxisbegleiter (Mentoren) und Begleiter in der Praxis
  • Informationen zur Personalentwicklungsgestaltung für Leitungsmitarbeiter (Team/Gruppen, Bereich, Abteilung)
  • Anregungen zum Tätig werden (Was kann ich für mich auf den Weg bringen / Woran müssen wir in unserem Team / Einrichtung arbeiten)
  • Lernen von den Erfahrungen anderer

Zielgruppe

  • Krankenhaus- und Mitarbeiter in stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen wie Pflegende, Ärzte, Sozialarbeiter, Krankenhaus- und Pflegemanagement
  • Mitarbeiter/-innen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, Lehrende
  • Leitungsverantwortliche in Pflege und Medizin
  • Qualitäts- und Risikomanager
  • Beauftragte und Mitarbeiter in Ethikarbeitskreisen, Ethikkommissionen u. Ethikboards
  • Seelsorger, die in der Betreuung Sterbender arbeiten
  • Studenten/-innen und Auszubildende in den Gesundheitsberufen
  • Gesundheits- bzw. Pflegewissenschaftler
  • Patienten- und Angehörigenvertreter

Anmeldung

Anmeldeinformationen werden in Kürze hier bereitgestellt.


Ansprechpartner

Inhaltlich/Fachlich: Wolfgang George, Email: george@transmit.de
(Prof. Dr. Wolfgang George, Jahnstraße 14, 35394 Gießen)








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